WIR SIND KEINE BARBAREN

Philipp Löhle

Aufführungsrechte bei Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Berlin

www.felix-bloch-erben.de

27. Januar - 4. Februar in Crombach und 26. - 27. OKTOBER 2024 in Aachen

Plakat 1
Plakat 1
Bald ist es so weit...
Bald ist es so weit...
Andi und Mario an der Technik sind bereit
Andi und Mario an der Technik sind bereit
Wo warst du?
Wo warst du?
Waren wir früher auch so....?
Waren wir früher auch so....?
Angenehm!
Angenehm!
Linda, Fitnesstrainerin...
Linda, Fitnesstrainerin...
Mario macht Töne für Elektroautos.
Mario macht Töne für Elektroautos.
Nicht in die Augen geschaut...
Nicht in die Augen geschaut...
Ist das ein Klapprad?
Ist das ein Klapprad?
Wollen wir nicht vorher anstoßen?
Wollen wir nicht vorher anstoßen?
Mit einem Fernseher hätte ich wirklich nicht gerechnet.
Mit einem Fernseher hätte ich wirklich nicht gerechnet.
Ihr seid ihn doch wieder losgeworden... oder?
Ihr seid ihn doch wieder losgeworden... oder?
Aahhh, Aahhh...
Aahhh, Aahhh...
Du, ich will auch einen Fernseher... Ach Paul!
Du, ich will auch einen Fernseher... Ach Paul!
Wie heißt er denn?
Wie heißt er denn?
Wir haben ihm eine Karte gezeigt...
Wir haben ihm eine Karte gezeigt...
Ist er nicht toll?
Ist er nicht toll?
Ich habe ihn einmal beten gesehen
Ich habe ihn einmal beten gesehen
Eben noch eine Wohnung...
Eben noch eine Wohnung...
Ein Wurm...
Ein Wurm...
Ich bin Barbaras Schwester Anna
Ich bin Barbaras Schwester Anna
Du kannst so lange bleiben, wie du willst.
Du kannst so lange bleiben, wie du willst.
... aber ich verzeihe dir...
... aber ich verzeihe dir...
Raus, sofort raus!!!
Raus, sofort raus!!!
Du Dreckssau!
Du Dreckssau!
Na ja schön ist er ja nicht.
Na ja schön ist er ja nicht.
Soll auch nicht schön sein. Soll uns nur schützen.
Soll auch nicht schön sein. Soll uns nur schützen.
O liebes Land, o Belgiens Erde, Dir unser Herz,
Dir unsere Hand, Dir unser Blut, o Heimaterde, wir schwören‘s Dir, o Vaterland!
Es ist vollbracht.
Es ist vollbracht.
Dank an das Publikum!
Dank an das Publikum!
Plakat 2
Plakat 2

Handlung

Fotos : Inès Heinen

Plakat1 : Markus David

Plakat 2: Logoi

Neben Barbara und Mario ziehen die neuen Nachbarn Linda, eine Fitnesstrainerin, und der gesellige Paul ein. Anfangs verstehen sich die Paare gut, doch als ein Fremder auftaucht, der von Linda und Paul abgewiesen wird, gerät die neue Freundschaft ins Wanken. Barbara nimmt den Mann spontan bei sich auf, überzeugt davon, dass er, Klint oder Bobo genannt, ein Asylsuchender aus Afrika – oder war es Asien? – ist und dringend Hilfe braucht. Jedenfalls hat er Schreckliches durchgemacht, was doch zu uneingeschränkter Hilfsbereitschaft verpflichten sollte.

Doch bald stellen sich Fragen: Ist er eine Bedrohung? Oder vielleicht eine exotische Verlockung? Klint/Bobo, dessen wahre Identität unklar bleibt, wird zum Sinnbild für alle Hilfsbedürftigen und gleichzeitig zur Projektionsfläche der Ängste, Schuldgefühle und Sehnsüchte der Nachbarn. Begleitet werden die Ereignisse vom Heimatchor, der mit der Stimme der „anständigen Bürger“ spricht und sein Urteil längst gefällt hat: „Wir können nicht mehr bei uns aufnehmen / Wir müssen jetzt alles zulassen.

Besetzung

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